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Historische Hanfkultur

Cannabis war (und ist) für viele Menschen eine heilige Pflanze und wurde historisch in vielen Kulturen in religiösen Zeremonien verwendet.

Hanf seit der Antike

Cannabis als heilige Pflanze

Die Nutzung von Cannabis zu sakralen Zwecken ist älter als die geschriebene Geschichte. Anhaltspunkte für seinen Rang als heilige Pflanze finden sich in den meisten alten Religionen, so u.a. im Shintoismus, Buddhismus und Sufismus; ferner in Afrika bei den Stämmen der Bantus, Pygmäen, Zulus und Hottentotten.  Auch einige moderne Religionen praktizieren noch die zeremonielle Anwendung von psychotropem Cannabis, z.B. die Rastafari-Religion, während andere es wegen seiner vielen anderen Eigenschaften als heilig betrachten und als Symbol für Stärke, Reinheit oder Wohlbefinden verehren. 

Hanftextilien

Dank des Hanfanbaus konnte man die bis dahin übliche Kleidung aus Tierhäuten gegen Kleidungsstücke aus gewebtem Stoff austauschen. Bei archäologischen Ausgrabungen wurden diverse Kleidungsstücke und Textilien gefunden, von Sandalen und rituellen Gewändern bis hin zu Wundverbänden und Teppichen. Die langen, starken Pflanzenfasern wurden zuerst zu einem Faden gedreht. Diese Fäden wurden zu Strängen geflochten, wodurch ein starkes Seil entstand. Aus diesen Seilen wurden Netze gestrickt, die zum Fischen und Jagen dienten. Die Weiterentwicklung der Webtechnik ermöglichte die Herstellung von immer feineren Maschen, bis aus dem Netz ein Stück Stoff geworden war.

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