Surfboard von Hanffasern

Ab 2011 suchte Dr. Willem Mulder, Professor für kardiovaskuläre Nanomedizin am Akademisch-Medizinischen Zentrum der Universität von Amsterdam, nach Wegen, um den therapeutischen Index von Cannabinoiden zu verbessern.  

Forschungsprojekt High on Nano

Willem hatte erkannt, dass die Cannabinoiden in Trägerkörper auf Basis von Cholesterin-Nanopartikeln ‘geladen’ werden müssten, um sie an die kranke Stelle transportieren zu können, und dabei möglicherweise die Effektivität zu steigern und eventuelle Nebenwirkungen zu senken. 

In Gesprächen mit seinem Freund, dem niederländischen Geschäftsmann Gert van Kempen, reifte seine Überlegung und entwickelte sich weiter. Gert schlug vor, eine Crowdfunding-Kampagne zu starten, um Bekanntheit zu generieren und um finanzielle Mittel für weitere Forschungsarbeiten zu diesem Thema anzuziehen. Das Crowdfunding-Konzept „High on Nano” war geboren. Es veranlasste das niederländische Hanfunternehmen HempFlax, sich an diesem Plan zu beteiligen und ein Promotionsforschungsprojekt unter der Leitung von Willem finanziell zu unterstützen.

Surfboard von Hanffasern

Um Willems Inauguration als Professor der „Kardiovaskulären Nanomedizin“ (am Akademisch-Medizinischen Zentrum in Amsterdam) zu würdigen, setzten sich HempFlax und Gert für die „Ausarbeitung“ eines Geschenkes ein, das nicht nur die Anerkennung von Willems Arbeit darstellte, sondern auch die Vielfalt der Hanfpflanze unterstrich und einen „Spaß-Faktor“ vermittelte. Im Hinblick auf Willems Surfleidenschaft wurde dieses „High on Nano-Surfboard“ entwickelt.

Das Board wurde in Südafrika von SolidFlex gestaltet und enthält Hanffasern. Das Kunstwerk ist ein Unikat und wurde von dem israelischen Künstler Roey Tsemah (Play Think Make) entworfen. Es weist auf einige wesentliche Merkmale aus Willems Berufsleben und seiner Persönlichkeit hin.

Da Anpassungen, die notwendig sind, um mit dem Board surfen zu können, eine Missachtung der Kunst bedeuten würden, beschloss Willem, das Board dem Hemp Museum zu schenken. So teilt er mit den Besuchern die Freude an dessen Schönheit und unterstützt er die „High on Nano“-Story. 

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Hanffasern gehören zu den längsten und stärksten Weichfasern der Pflanzenwelt. Menschen konnten schon früh Textilien daraus herstellen.

Alle großen Kulturen der antiken Welt waren mit Cannabis und dessen verschiedenartigen medizinischen Eigenschaften vertraut. Sie wussten, dass es schmerzlindernde, beruhigende und stimulierende Effekte haben kann.