Cannabis Cuisine Amsterdam

Cannabis-Cuisine
Sonderausstellung

Organisation: Hash Marihuana & Hemp Museum Amsterdam/Barcelona
Anschrift: Oudezijds Achterburgwal 131, Amsterdam
Laufzeit: 1. Dezember 2017 bis 25. Februar 2018
Öffnungszeiten: 10.00 bis 22.00 Uhr
Zugang: Kostenfrei mit Eintrittskarte für das Museum

Hanfsamen kann man heute in jedem Supermarkt kaufen. CBD-Öl hat in den letzten Jahren eine eindrucksvolle Karriere als Nahrungsergänzungsmittel erlebt. Weltberühmt sind auch die Space Cakes aus den Amsterdamer Coffeeshops. Die Cannabispflanze ist vor allem bekannt, weil ihre Blüten geraucht werden können, aber sie hat sich auch als vielseitiges Lebensmittel erwiesen. In der Ausstellung Cannabis Cuisine (1. Dezember 2017 bis 25. Februar 2018) erkundet das Hash Marihuana & Hemp Museum in Amsterdam die Historie von Cannabis in der Ernährung, erklärt die gesunden Eigenschaften von Hanf und verfolgt die aktuellen Trends auf dem Gebiet der High Cuisine.

Superfood
Die Lebenserwartung der Bewohner des chinesischen Dorfes Bama Yao liegt weit über 100 Jahre. Wissenschaftler meinen, das Geheimnis dieser langen Lebensdauer liege u. a. in ihrer Ernährung, die viel Hanfsamen enthält. Mit ihrer nahezu perfekten Balance zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, Eisen, Vitamin E und allen essentiellen Aminosäuren können Hanfsamen als Superfood eingestuft werden. 

Quellen aus der Antike und dem Mittelalter weisen darauf hin, dass der Verzehr von zu viel Hanfsamen zu Schwindelgefühlen im Kopf führen kann. Heute steht aber fest, dass der Verzehr von Hanfprodukten keine betäubende Wirkung hat, da sie nur eine zu vernachlässigende Menge des psychoaktiven Tetrahydrocannabinols (THC) enthalten. 

Die supergesunden Samen können ungeschält oder geschält, roh oder geröstet, pur oder aromatisiert verzehrt werden. Aus den Samen lässt sich auch Öl pressen (beispielsweise für einen Salat), und sie werden zu Mehl und Proteinpulver vermahlen. Auch die Blätter – wunderbar für einen Kräutertee – und die Blüten der Hanfpflanze sind essbar und gesund. Sie enthalten u. a. Cannabidiol (CBD) und werden in Nahrungsergänzungsmitteln verarbeitet. 

High-Cuisine
Lebensmittel, in denen THC-reichere Cannabisblüten (Buds) verarbeitet werden, dienen vor allem medizinischen, entspannenden und spirituellen Zwecken. So zum Beispiel Bhang, ein sahnig-aromatisches Kräutergetränk, das seit Jahrhunderten in Indien getrunken wird und in dem Cannabis nicht fehlen darf. Derzeit experimentieren Köche aus aller Welt auch auf hohem Niveau mit den Blüten und Blättern der Cannabispflanze. In exklusiven Rezepten bilden die Haute Cuisine und bewusstseinserweiternde Kräuter gemeinsam einen gefährlich leckeren Cocktail. 

Hash Marihuana & Hemp Museum
Die Kollektion des Hash Marihuana & Hemp Museums besteht aus über 12.000 Objekten, die alle mit Cannabis zu tun haben. Diese Kollektion kann in zwei Filialen besichtigt werden: In einem Grachtenhaus im Zentrum von Amsterdam und in einem Palais im charakteristischen Modernisme-Stil in Barcelona. Neben dem Museum in Amsterdam liegt auch Hempstory, ein auf Hanfprodukte spezialisiertes Geschäft.
 

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